Ökologische Bestattung – was ist zu beachten?


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Welche Art der Bestattung ist am besten für das Klima?

Eigentlich ist es kaum zu übersehen und doch wird es irgendwie selten bedacht: Kremation ist in den meisten Fällen eine Umweltsünde. Der CO2-Ausstoß entspricht in etwa Langstreckenflügen und es entstehen Umweltgifte in den Filteranlagen. Außerdem werden die Verstorbenen teilweise mehr als 100 Kilometer ins Krematorium gefahren. Kremationen sind nur dann die ökologisch bessere Alternative, wenn dadurch zum Beispiel eine Auslandsüberführung inklusive Einbalsamierung und Zinksarg vermieden wird.

Worauf kann man achten, wenn man sich eine möglichst klimaneutrale Bestattung wünscht?

Ich betrachte es jetzt wirklich alleine unter diesem Gesichtspunkt. Bei einem echten Sterbefall gibt es immer so viele unterschiedliche Bedürfnisse und Notwendigkeiten. Da wird man immer abwägen müssen. Allerdings können solche Gedankenspiele durchaus hilfreich sein – zur Orientierung bei späteren Entscheidungen. Also los geht’s! Im Grunde muss alles möglichst nah beim Sterbeort gehalten werden.

Das kannst Du selbst beeinflussen

  • Aufbahrung zu Hause spart Kühlung
  • Möglichst wenig und kurze Überführungen
  • Getragene Kleidung aus dem Kleiderschrank der verstorbenen Person aus Naturfasern
  • Eigenes Laken/eigene Tagesdecke aus Naturfasern statt neues vom Bestatter
  • Verzicht auf eine Sarggarnitur
  • Unbehandelter Sarg aus Nadelholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft
  • Sargausschlag/Sargmatratze aus recycelten Materialien
  • Erdbestattung auf einem lokalen Friedhof
  • Sargschmuck aus saisonalen und lokalen Pflanzen
  • Anreise der Trauergemeinschaft möglichst klimaneutral
  • Recycelter Grabstein oder ggf. aus Holz oder anderen vorhandenen Materialien
  • Bepflanzung des Grabes mit Blumen und Stauden, die Insekten und Kleintiere ernähren

charonstochterBestatterin