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    Kurzbeschreibung

    Die Fortbildung bietet Menschen die Möglichkeit, Sterbende und Trauernde in dem Prozess von Abschied und Trauer zu begleiten. Analog zur Geburt mit den verschiedenen Phasen der Schwangerschaft, der Geburt selbst und dem nachfolgenden Wochenbett kann das Sterben und die Trauer betrachtet werden. Während allerdings die Zeit des Wochenbetts nach einer Geburt nur einige Wochen umfasst, dauert ein Trauerprozess mindestens ein ganzes Jahr. Dieses Trauerjahr soll individuelle und kraftvolle Unterstützung erfahren, die den Betroffenen lebbare Konzepte für eine Umsetzung der Trauer in einen zukünftigen Alltag anbieten kann. Sterbeammen und Sterbegefährten sind darin ausgebildet, den Abschied und das Gedenken in Zuversicht zu gestalten (Rituale, Gedenktage, Abschiedsgestaltung u.a.)
    Ein*e Sterbeamme/Sterbegefährte kennt die unterschiedlichen Sterbe- und Trauerphasen und ist in der Lage, diese professionell zu begleiten. Sie/Er ist in der Lage, den „Hoffnungsschimmer im Niemandsland“ greifbar zu machen, der in diesen schweren Krisen hilfreich sein kann. Das bedeutet, dass Sterbeammen/Sterbegefährten neben den Fähigkeiten der Empathie und der Präsenz, Werkzeuge in der Hand haben, Angst und Panik zu thematisieren und zu lösen. Sie sind auch in der Lage, den offenen Fragen aller Begleitenden (auch Pflegepersonal, medizinisches Personal) neue Möglichkeiten des Weiterdenkens und der Hoffnung zu vermitteln. Insofern ist ein*e Sterbeamme*Sterbegefährte immer auch ein*e Lebensamme*Lebensbegleiter.

    So ist das hier ...

    Im Laufe der Fortbildung werden die Teilnehmenden in die Lage versetzt, Trauernde und Sterbende frei von konfessioneller Bindung durch Lebensumbrüche zu begleiten. Bei den Trauernden ist die Bejahung einer neuen Lebensphase und deren aktive Gestaltung das Ziel. Für Sterbende gilt, dass ihre Angst professionell versorgt werden muss. Vielfältige Arbeitsmöglichkeiten, die über die Grenzen reiner Psychologie hinausreichen, finden Anwendung. Die Basis für die qualifizierte Begleitung ist eine konfessionslose und bodenständige Spiritualität. Die medikamentenfreie Lösung von Angst (Anxiolyse) und die Verwandlung von Traumata sind Grundbedingungen für eine heilsame Begleitung Sterbender und Trauernder. Diese Grundkenntnisse, die in der Fortbildung eingeübt werden, sind Voraussetzung für die Arbeit als Sterbeamme/Sterbegefährte. Grundlagen einer philosophisch-religionstheoretischen Gesprächsführung kennzeichnet die Begleitung durch Sterbeammen/Sterbegefährten. Krisenmanagement und Coaching in (kritischen) Familiensituationen werden von Sterbeammen/Sterbegefährten nach den Regeln der systemischen Familientherapie durchgeführt.

    Weiteres

    Die Fortbildung besteht aus 14 Themenblöcken und dauert 2 Jahre.
    Die Fortbildung wird sowohl als Präsenzunterricht als auch in digitaler Form angeboten. Unsere Standorte finden Sie auf unserer Webseite.

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