Kurzbeschreibung

Bei Trauerfeiern denke ich oft: Am Anfang war das Wort – und am Ende ist es genauso. Wir wollen Worte unserer Liebe und Würdigung sagen. Worte darüber, wie er oder sie die Welt gesehen hat. Worte über seine bzw. ihre Lebensleistung. Worte der Versöhnung auch.

Erinnern Sie sich an die Szene in dem Film Forrest Gump, in welcher der Hauptdarsteller am Bett seiner sterbenden Mutter sitzt? Sie sagt zu ihm: „Meine Aufgabe war es, deine Mama zu sein“. Und er antwortet: „Du hast es gut gemacht“.

Dass Sie sich auf dieser Website nach Unterstützung umsehen, zeigt, dass Sie an einem schönen und stimmigen Abschied interessiert sind. Vielleicht erinnern Sie sich an Berichte von Ratlosigkeit, ja Empörung, wenn die Rede bei einer Bestattung empathiebefreit und gelangweilt gehalten wurde. Die Zurückbleibenden haben dann oft das Gefühl: Das hat er/das hat sie nicht verdient.
Ich finde, dieses Gefühl stimmt immer. Das hat keiner verdient.

So ist das hier ...

Selbst sperrige Charaktere! Wenn es Ihnen nach der Trauerrede möglich ist, ihre Vorsicht oder Verwundungen aus anderer Perspektive zu betrachten (und sei es nur für Minuten), dann ist mir eine kleine Laudatio gelungen. Die übrigens jeder verstehen wird; auch in einem Friedwald ist es mir als ausgebildeter Schauspielerin möglich, ohne akustische Verstärkung zu reden. Im Übrigen ist es mir wichtig, die Zurückbleibenden auch mal lächeln zu sehen.

In einem ausführlichen Vorgespräch notiere ich alles, was ich höre; vom Werdegang bis zu Hobbies, vom ersten Kennenlernen bis zu Lebenskrisen, von Beziehungen zu Menschen, Tieren oder Motorrädern bis hin zu Krankheitsverläufen. Als Mutter dreier Kinder bin ich mit Ruhe und Mitgefühl an Ihrer Seite.
Selbstverständlich lasse ich die Rede vor der Trauerfeier von einem Zurückgebliebenen gegenlesen.

Ein Abschied ist immer schwer. Trotzdem soll er schön sein.

Fotos:
Titelbild und Logobild: Jürgen Elskamp
Sliderbild: Mike Krüger

Weiteres

Literaturstückchen

Neben der freien Rede biete ich auch das geschriebene Wort an. Ich nenne es das „Literaturstückchen“. Bei einer Trauerrede hören die Trauernden, wie der Verstorbene gelebt hat, was er mochte oder nicht. Letztlich hören sie, was sie mir erzählt haben. Was sie von ihm oder ihr wissen.

Ein Beispiel: Wir hören, dass im Kleiderschrank der Verstorbenen ein Karton war, in dem ein altes, zerknittertes Mädchenkleid lag. Darüber lächeln wir, verwundert und gerührt.

Ein Literaturstückchen ist Ihre eigene Lebensgeschichte, welche Sie mir noch zu Lebzeiten erzählen, um sie Ihren Lieben zu schenken.

In unserem Beispiel wäre dann vielleicht zu lesen, dass Sie als 14-Jährige dieses Kleid trugen, als Ihr Bruder tödlich verunglückte; und dass es wie ein Gruß von ihm war, als Sie wenig später in selbigem Kleid Ihren ersten Kuss bekamen. Von einem Jungen, den Sie nie vergessen konnten.

Ein Literaturstückchen schenkt den Zurückbleibenden Ihre Worte über ein einzigartiges Leben, das würdig ist, in schöner Sprache gelesen zu werden.

Nicht als Datei oder CD, sondern als kleines Buch. Wir treffen uns, Sie erzählen mir, und ich erstelle Ihr persönliches Stück Geschichte. Vielleicht wünschen sich Ihre Kinder auch ihre Geschichten in Buchform? Melden Sie sich gerne bei mir, dann besprechen wir alles.

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