
Ein nahestehender Mensch ist gestorben, und wir versuchen mit dieser Situation umzugehen. Irdisch, im Alltag. An vielen kleinen Situationen merken wir, dass diese Person körperlich fehlt. Eine Berührung, ein Anruf, ein Blickkontakt. Doch in Wirklichkeit ist die Energie dieses Menschen in Form seiner Seele noch bei uns, hier auf der Erde. Das habe ich in hunderten von Jenseitskontakten klar übermittelt bekommen, konkret und nachweisbar. Und genau das liebe ich an meiner Arbeit als Medium.
Wie Seelen sich zeigen können: Zwei Formen der Aktivität
Wie kann man sich das vorstellen, wie diese Seele um uns ist? Ich würde es gern in zwei Kategorien unterteilen: in die Bereiche direkte und indirekte Aktivität.
„Direkte Aktivität“ bedeutet hierbei, dass wir deutlich spürbare Zeichen in unserem Alltag übermittelt bekommen.
„Indirekte Aktivität“ heißt, dass die Seele um uns ist und zum Beispiel auch in Jenseitskontakten genau beschreiben kann, wann sie welche Dinge im Alltag der Familie erlebt hat nach dem eigenen Tod. Nur erkennen wir das als Angehörige nicht automatisch.
Direkte Aktivität: Zeichen, die im Alltag wahrnehmbar werden
Starten wir mit dem Thema direkte Aktivität, also dort, wo sich die Seelen Verstorbener im Alltag der Angehörigen oder Freunde zeigen können. Vorneweg: Jede Seele hat ihre eigenen Vorlieben, die sich im Zeitablauf auch ändern können. Und diese Seelen sind Energien und können somit auch Energien übertragen. Was gibt es nun an Repertoire im Bereich der aktiven Zeichen?
Geräusche und Musik
- Geräusche: Die Seelen schaffen es, dass bestimmte Lieder auf einem Handy abgespielt werden. Oder man hört „zufällig“ verbindende Lieder im Radio, die man genau in dem Moment braucht. Diese Zeichen tauchen mit einer mittleren Häufigkeit auf.
Naturereignisse und Tiere
Sichtbare Naturereignisse: Es tauchen wiederholt bestimmte Wolkenformationen auf, zum Beispiel ein Strahlenfächer immer wieder. Oder bestimmte Tiere tauchen wiederholt im eigenen Sichtkreis auf. Beispielsweise immer wieder eine bestimmte Schmetterlingsart, etwa Zitronenfalter. Oder eine bestimmte Vogelart, wie ein Rotkehlchen. Diese Ereignisse treten nach meiner Erfahrung relativ häufig auf. Insgesamt geht es hierbei nicht darum, dass wir als Angehörige zwanghaft nach diesen Zeichen suchen. Sondern alle diese Phänomene gelangen wie von Zauberhand in unseren Bereich, mit dem Ziel uns zu stärken.
Lichtphänomene und elektrische Impulse
- Dann gibt es Lichtphänomene: Lichter gehen einfach so an oder aus, Fernseher springen an. Das sind eher sehr besondere Zeichen, die nur bei einem Bruchteil der Familien auftauchen.
Gerüche als seltene, aber eindrückliche Zeichen
- Gerüche: Sie sind ein eher seltenes Phänomen, doch es gibt Beispiele, in denen Angehörige das Parfum oder den Zigarettengeruch des Verstorbenen wahrgenommen haben.
Warum diese Zeichen oft ungewöhnlich wirken
Wenn man das jetzt so liest, entsteht eventuell der Gedanke, dass diese Eindrücke schon ein bisschen besonders klingen. Ja, das tun sie: besonders und ungewöhnlich. Einerseits, weil es nicht bei jedem Verstorbenen vorkommt. Und andererseits, weil wir es einfach nicht gewohnt sind, dass solche Erfahrungen außerhalb unserer konditionierten Denkweisen möglich sein könnten. Kinder und Tiere haben da oft einen sehr leichten Zugang, weil sie keine inneren Filter haben. Uns selbst werden manchmal übrigens zusätzlich auch Worte, Bilder oder das Gefühl einer Berührung im Schlaf durchgegeben, also in einer Phase, in der wir vom Verstand her nichts wegfiltern können.
Warum Seelen Zeichen senden: Trost, Verbindung, Hoffnung
Warum nun diese aktiven Zeichen? Die Seelen der Verstorbenen berichten, dass sie den Menschen hierdurch helfen möchten. Sie möchten zeigen, dass ihre Energie auch nach dem körperlichen Tod noch vorhanden ist. Und diese Gewissheit soll den Trauernden Trost und Hoffnung geben, um den Trauerprozess gestärkt zu gehen.
Indirekte Aktivität: Jenseitskontakte über ein Medium
In den Bereich „indirekte Aktivität“ ordne ich Jenseitskontakte ein, in denen die Seele eines Verstorbenen einen zusätzlichen Kanal benötigt, um sich zu zeigen. In diesem Fall ein Medium, das den Angehörigen die Botschaften der Seele übermittelt. Es können Informationen ausgetauscht, Fragen beantwortet, Liebe gesendet werden. Das kann besonders hilfreich im Trauerprozess sein, wenn der Angehörige Fragen beantwortet haben möchte. Zum Beispiel zu den letzten Lebensmomenten, zum Erleben der Beisetzung, zum Vorgehen in der Erbabwicklung oder zum eigenen Lebensweg.
Wie Jenseitskontakte Trauernde unterstützen können
Auch diese Erfahrungen sollen deutlich in der eigenständigen Trauer unterstützen, weil auch hier das Verständnis einer zeitlosen, liebevollen Verbundenheit entsteht.
Die wichtigste Botschaft: Liebe bleibt bestehen
Und was gibt es Wichtigeres als das Wissen, dass die Seele nach dem Tod weiter existiert und mit uns in Liebe verbunden ist.
Über die Autorin

Kathrin Ennen verbindet Himmel und Erde, indem sie die Geistige Welt auf natürliche Weise in unsere Realität hineinholt. Sie macht die neue Heimat der Seele eines Verstorbenen sichtbar durch direkte Jenseits-kontakte, Channeling‑Ausbildungen, und Seelenbilder. Seit 25 Jahren führt sie ein eigenes Coachingaus-bildungsinstitut und steht zugleich fest im bodenständigen Leben. Seit 2021 widmet sie sich mit großer Liebe der medialen Arbeit und dem Erleben der tiefen, beständigen Liebe, die von den Seelen Verstorbener ausgeht.