Abschied und Bestattung in Zeiten von Corona | Podcasts

Auf dieser Seite sammeln wir Podcasts von Trauerbegleiter:innen und Bestatter:innen, die Anregungen zur liebevollen Abschiedsgestaltung geben. Kannst du auch eine Podcast-Folge über heilsame Trauer in Zeiten von Corona empfehlen? Dann poste den Link gern in den Kommentaren.

Hör einfach mal rein und lerne neue Trauerwege und -rituale kennen!

Christine Kempkes: Trauern in der Pandemie

Christine Kempkes ist Trauerbegleiterin und Coach sowie Bestatterin und freie Trauerrednerin. In ihrem Podcast stellt sie einen ganzen Koffer voller Wissen, Erfahrung und Perspektiven zur Verfügung. Es lohnt sich also grundsätzlich, bei ihr reinzuhören, wenn du neue Blickwinkel in deiner Trauer suchst. Bei Christine bekommst du Impulse und Übungen, die dich einladen, ausgetretene Pfade zu verlassen und neue Wege auszuprobieren.

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Christines Podcast-Sonderfolgen über Corona

-> Trauern in der Pandemie  – Vom heilsamen Umgang mit deinen Ängsten

-> Abschied und Bestattung  Wie Du trotz aller Beschränkungen handlungsfähig bleibst

-> Trauer und Fremdbestimmung    – 2 Übungen zur Stärkung deiner Handlungsfähigkeit

 

Bestattungshaus Pütz-Roth: Trauer in Zeiten der Pandemie

Alles, was im Bestattungshaus Pütz-Roth getan wird, dreht sich um die Begleitung von Menschen in Krisensituationen. Meistens dann, wenn ein Mensch gestorben ist – aber nicht nur dann. Wie die Corona-Krise sich auf Trauer und Abschied und unser Miteinander im täglichen Leben auswirkt, darüber spricht Bestatter und Trauerbegleiter David Roth im Podcast „Talk about Tod“.

„Trauer in Zeiten der Pandemie“ aus Sicht eines Bestatters

Margot Käßmann: „Vor dem Tod kann der Staat uns nicht schützen“

Margot Käßmann spricht in einem Interview mit dem Deutschlandfunk über die Würde des Menschen in Corona-Zeiten. Sie sagt, vor dem Tod kann der Staat uns prinzipiell nicht schützen, er kann aber Leben schützen.

„Es geht im Moment auch darum, dass viele in ihrem Denken das erste Mal mit dem Gedanken konfrontiert sind, auch ich könnte sterben. Das allgemeine Wissen, dass der Mensch sterblich ist, wird dann durch so eine Viruserkrankung zu einer persönlichen Botschaft. Und das irritiert, schockiert und erschüttert viele, denke ich“, sagte Käßmann. „Menschen sind entwöhnt von der Frage, könnte ich sterben.“

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Weitere Zitate aus dem Interview mit dem Deutschlandfunk

 „Ältere könnten auch zugunsten der Jüngeren verzichten“

„Es kann uns niemand davor schützen, dass wir sterben müssen“

„Menschen sind derart panisch, sich anzustecken“

„Der Staat kann Leben schützen und das soll er auch“

„Ich habe im Moment die Befürchtung, dass die Würde angekratzt wird“

 

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